Muttermal-Check-Up

Der neue Preventum Muttermal-Check bietet doppelte Sicherheit in der Hautkrebs Früherkennung!

 

Allein hierzulande erkranken etwa 2.000 Menschen jährlich an der bösartigsten Form von Hautkrebs, dem malignen Melanom. 400 Österreicher verlieren jedes Jahr den Kampf gegen den sogenannten schwarzen Hautkrebs. Jedoch ist das bösartige Melanom die Krebsform, die in einem frühen Stadium erkannt, vollständig geheilt werden kann. Eine Früherkennung und in weiterer Folge operative Entfernung kann daher Leben retten.

Schwarzer Hautkrebs kann sich spontan (de novo) an einer neuen Hautstelle oder aus vorhandenen Muttermalen (präexistenten Nävi) entwickeln. Um mögliche Hautveränderungen früh zu entdecken, sind regelmäßige Selbstuntersuchungen der Muttermale bzw. Familienchecks, allen voran aber eine einmal jährliche Kontrolle durch den Dermatologen zu empfehlen.

Eine besonders genaue Früherkennung ermöglicht der Einsatz einer neuen computergestützten Untersuchungsmethode bei uns im PREVENTUM: Mit dem ATBM („Automatic Total Body Mapping“) Verfahren überwachen unsere Hautärzte nicht nur einzelne Muttermale besonders präzise, sondern die gesamte Hautoberfläche des Patienten.

Die gute Nachricht: Schwarzer Hautkrebs ist zu 100% heilbar, wenn er früh genug diagnostiziert wird!

Dr. Beatrix Szimak-Hupfer, Fachärztin für Dermatologie und ärztliche Leiterin im PREVENTUM Medical Prevention Center Vienna, erklärt den Ablauf des Ganzkörper Muttermal Check:

1. Information & Sonnenberatung

1. Information & Sonnenberatung

Als erstes beginnen wir mit einem persönlichen Patientengespräch und fragen Familienanamnese,

ev. Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend sowie auch die aktuellen Sonnengewohnheiten und den Sonnenschutz des Patienten ab. Dabei wird auch der individuelle Hauttyp festgestellt und eine hauttyp-gerechte Sonnenschutzberatung durchgeführt.

mehr

2. Ganzkörper-Dokumentation ATBM

2. Ganzkörper-Dokumentation ATBM

Dann starten wir mit der eigentlichen Untersuchung, dem „Total Body Mapping“, und scannen die gesamte Hautoberfläche des Patienten ein.

Dabei wird der Patient von 4 Seiten fotografiert, nach 3 Minuten sind 20 Fotografien gespeichert. Der Begriff „Total Body Mapping“ leitet sich übrigens vom englischen Wort „map“ (=dt.: „Landkarte des Körpers“) ab. Mit den in 20 Ebenen angefertigten Ganzkörperaufnahmen wird am Bildschirm also eine individuelle „Landkarte“ der gesamten Hautoberfläche des Patienten kreiert. Damit können wir bei der Erstuntersuchung sowie bei den folgenden Verlaufskontrollen schon makroskopisch Veränderungen bestehender Muttermale aber auch neu aufgetretene Hautveränderungen sehr gut erkennen.

mehr

3. Detailuntersuchung und digitale Auflichtmikroskopie

3. Detailuntersuchung und digitale Auflichtmikroskopie
Anschließend werden alle relevanten Muttermale im Ganzkörperbild markiert und mit der Full-HD-Dermatoskopie-Kamera mikroskopisch dokumentiert.

Diese sehr hochauflösende Mikrokamera ermöglicht uns eine besonders präzise Darstellung in 20- bis 140-facher Vergrößerung – zum Vergleich: mit dem Handdermatoskop konnten wir bisher nur mit 10-facher Auflösung arbeiten.

mehr

4. Computer-unterstützte Befundung

4. Computer-unterstützte Befundung
Sobald alle Muttermale erfasst sind, analysieren und diagnostizieren unsere Fachärzte am Bildschirm jedes Muttermal.

Zur Unterstützung der Diagnose liefert das Computerprogramm („Mole Analyzer“) einen Malignitäts-Score.

mehr

5. Begutachtung pigmentierter Hautveränderungen

5. Begutachtung pigmentierter Hautveränderungen

Bei regelmäßigen Kontrolluntersuchungen vergleicht der automatische „Bodyscan“ die Fotos mit Aufnahmen der letzten Untersuchung und markiert neue und veränderte Muttermale.

Wird bei der Untersuchung ein hochauffälliges Muttermal entdeckt, empfehlen wir, das Muttermal mittels Hautstanze zu entfernen und eine histologische Untersuchung durchführen zu lassen. Dies geht heute in der Regel schmerzarm und narbenfrei. Darüber hinaus werden – neben dem Muttermal Check – bei der Untersuchung auch sämtliche Hautareale auf ev. andere Hautveränderungen gescannt – so kann auch der „weiße Hautkrebs“ in seinen unterschiedlichen Formen früh erkannt und diagnostiziert werden.

Schriftlicher Befund

Zum Abschluss der Untersuchung wird das Ergebnis des Muttermal- und generellen Haut-Checks in einem schriftlichen Befund festgehalten, inkl. ev. Therapieempfehlungen bzw. Maßnahmen zur Prävention und zum Sonnenschutz.

mehr

Die Untersuchung sollte im Regelfall jährlich wiederholt werden, bei Risikopatienten nach individuellem Befund!

Vorteile des Ganzkörper Muttermal Checks auf einen Blick!

  • DOPPELTE SICHERHEIT – Beim „Total Body Mapping“ wird als erstes die gesamte Hautoberfläche mit Ganzkörper-Aufnahmen in 20 Ebenen fotografiert – so ergibt sich auf dem Bildschirm die individuelle „Muttermal-Landkarte“ des Patienten. Im zweiten Schritt werden die relevanten Muttermale noch mit der hoch auflösenden Dermatoskopie Kamera mikroskopisch in 20-140 facher Vergrößerung aufgenommen und diagnostiziert.

 

  • Bei den Kontrollterminen unterstützt das System die Ärzte beim Vergleich der aktuellen Ganzkörper-Aufnahmen mit den vorhergehenden Bildern, so dass neue und veränderte Muttermale auf einen Blick entdeckt werden können. Diese veränderten Hautareale werden im Anschluss zusätzlich mit der Full-HD-Dermatoskopie-Kamera im Detail neu dokumentiert und diagnostiziert. Diese Verlaufskontrolle bietet doppelte Sicherheit in der Hautkrebsfrüherkennung!

Hautkrebs verhindern bzw. so früh wie möglich erkennen

FAKTEN ZUM HAUTSCAN

MEHRERE ARTEN VON HAUTKREBS

Das maligne Melanom ist die gefährlichste Hautkrebs-Form, da es – nicht rechtzeitig erkannt – durch Tiefenwachstum frühzeitig Metastasen bilden kann. Der schwarze Hautkrebs ist ein Tumor, der von pigmentbildenden Zellen der Haut, den Melanozyten, ausgeht. Diese Zellen dienen eigentlich dazu, nach Sonnenbestrahlung das uns vor der Sonne schützende braune Melaninpigment zu bilden. Werden Melanozyten jedoch zu stark geschädigt (zum Beispiel durch UV-Strahlung, aber auch genetische Faktoren spielen eine Rolle), kann sich ein bestehendes Muttermal bösartig verändern oder auch ein neuer Tumor entwickeln. Früh genug erkannt, kann das Melanom aber „in situ“ entfernt werden und damit vollständig geheilt.

Weitaus häufiger, jedoch weniger gefährlich ist der „weiße Hautkrebs“ in seinen verschiedenen Erscheinungsformen. Aus der Vorstufe der aktinischen Keratose kann sich unbehandelt ein Plattenepithel-Karzinom entwickeln (ausgelöst durch Sonnenlichteinwirkung, radioaktive Strahlung, Bestrahlungsbehandlungen).

Am wenigsten gefährlich ist das Basalzell-Karzinom (tritt vorzugsweise an sonnenexponierten Stellen auf). Diese Krebsform metastasiert aber selten und ist fast immer heilbar.

PRÄVENTION

SONNENSCHUTZ UND EIN GESUNDER LEBENSSTIL

Die beste Hautkrebs-Vorsorge ist die Vermeidung von extremer und intensiver Sonnenbestrahlung.

Zu beachten:

  • Je nach Hauttyp einen hohen bis sehr hohen Lichtschutzfaktor (LSF 50) verwenden.
  • Mittagssonne meiden (11 bis 16 Uhr).
  • Verwendung einer Sonnencreme mit Dreifachschutz, mit Protektion vor:
  • UV-A Strahlen (zerstören elastischen Fasern – vorzeitige Hautalterung, Feuchtigkeitsverlust, Trigger für schwarzen Hautkrebs).
  • UV-B-Strahlen (begünstigen Sonnenbrand und entzündliche Hautreaktionen, Entstehung von weißem und schwarzem Hautkrebs).
  • Infrarot-Stahlen / IRA (schädigen tiefer liegende Hautzellen, oxidativer Stress, Kollagenabbau, vorzeitige Hautalterung).
  • Ausreichende Menge verwenden (2 mg / cm2 Körperoberfläche).
  • Sonnenschutz 20 bis 30 Minuten vor Sonnenexposition auftragen.
  • Eincremen wiederholen nach häufigem Wasserkontakt und Schwitzen. Achtung: das verlängert allerdings nicht den angegebenen Lichtschutzfaktor bzw. die erlaubte Aufenthaltsdauer in der Sonne.
  • Sonnenbrände in Kindheit und Jugend sind grundsätzlich am gefährlichsten, da die junge Haut noch keine bzw. nur eine sehr geringe Eigenschutzzeit gegen die Sonnenstrahlen besitzt – und das Risiko für spätere Hautschäden (vorzeitige Hautalterung mit Faltenbildung, aber auch Hautkrebs) erhöhen; sorgen Sie daher für ausreichend hohen Sonnenschutz bei Kindern und Jugendlichen, Sonnenschutzcremen mit sehr hohem Lichtsschutzfaktor (LSF 50 bzw. 50+) oder auch Schutzkleidung beim Baden und Sonnen.
  • Solarium Besuche sollten Sie generell in jedem Lebensalter meiden, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind Solarium Besuche ohnehin ein Tabu.

ACHTEN SIE BEI MUTTERMALEN AUF FOLGENDE WARNZEICHEN:

  • Haben sich Farbe, Größe und Form im Vergleich zur letzten Untersuchung verändert?